Deutsch-Französisches Doktorandenkolleg in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften Mainz-Dijon

Die Deutsch-Französische Hochschule hat einen Kurzfilm über das DFDK produziert.  ... Link: Kurzfilm über das DFDK 
Im JGU Magazin ist ein Artikel über die Arbeit des DFDK erschienen.  ... Link: So bunt kann junge Wissenschaft sein 


Deutsch-Französisches Doktorandenkolleg zum Thema "Konfigurationen im Wandel: Austausch, Variation, Identität"

Collège doctoral franco-allemand Dijon-Mayence avec le thème scientifique "Configurations nouvelles : Echanges, variations, identités"

Mit dem deutsch-französischen Doktorandenkolleg in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften Mainz-Dijon (DFDK) wurde Anfang 2011, aufbauend auf der langjährigen Partnerschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit der Université de Bourgogne, ein Angebot für Graduierte geschaffen. Das von der Deutsch-Französischen Hochschule nunmehr in der zweiten Förderphase geförderte Kolleg bietet Doktorand/inn/en beider Universitäten die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Promotion einen oder mehrere Forschungsaufenthalte zwischen zwei Wochen und 18 Monaten an der Partnerhochschule zu absolvieren. Darüber hinaus veranstaltet das DFDK jedes Jahr ein gemeinsames interdisziplinäres Seminar sowie themengebundene Workshops, Tagungen und Vorträge. Drei verschiedene Arbeitsfelder (s.u.) aus den Geistes-, Kultur und Sozialwissenschaften erlauben eine große Vielfalt der integrierten Forschungsprojekte und einen regen wissenschaftlichen Austausch über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.

Arbeitsfelder / axes de recherche:

  1. Geschichts- und Kulturwissenschaften (Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie) (Beschreibung / description)
  2. Literatur- und Sprachwissenschaft (Klassische Philologie, Romanistik, Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Sprachwissenschaft) (Beschreibung / description)
  3. Sozialwissenschaften (Erziehungswissenschaft, Soziologie) (Beschreibung / description)

Die verbindenden Leitfragen der drei Arbeitsfelder im DFDK sind:

  • Wie werden Diskurse über Identität (diachron und synchron) in Deutschland und Frankreich geführt?
  • Welche Formen und Bereiche des Kulturtransfers erweisen sich besonders produktiv?
  • Wie werden Interkulturalität und Identitätsdiskurse intermedial inszeniert?
  • Welche Erkenntnisse ermöglicht eine kulturhermeneutische Forschung?
  • Welche Rolle spielen benachbarte Länder und Kulturen, bzw. ferne Länder und Kulturen, die – historisch bedingt – politisch und kulturell „zusammengestoßen“ sind, bei der Konstitution nationaler, regionaler, europäischer bzw. individueller Identität?
  • Inwiefern spielen, über die binäre Beziehung Deutschland-Frankreich hinaus, die Beziehungen zu Drittländern eine Rolle in der Definition der jeweiligen bzw. binären Identitätsdiskurse?
  • Welche Rolle spielen das kulturelle Gedächtnis und das Bewusstsein der Historizität der je eigenen Kultur und Gesellschaft? Inwiefern treten sie in Dialog?

 



Sprecher :

In Mainz: Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie

In Dijon: Dr. Sylvie Marchenoir



Kontakt:

In Mainz: Dijonbüro:
In Dijon: Bureau Mayence:



Das Doktorandenkolleg wird von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert und hat seine Arbeit im Jahr 2011 aufgenommen.

Le collège doctoral est soutenu par l'Université Franco-Allemande et a été mis en place en 2011.




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