Informationen

Arbeitsfelder und Forschungsthemen

  1. Geschichts- und Kulturwissenschaften (Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie) (Beschreibung / description)
  2. Literatur- und Sprachwissenschaft (Klassische Philologie, Romanistik, Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Sprachwissenschaft) (Beschreibung / description)
  3. Sozialwissenschaften (Erziehungswissenschaft, Soziologie) (Beschreibung / description)

Grafik Arbeitsfelder_2015

Leitfragen

  • Wie werden Diskurse über Identität (diachron und synchron) in Deutschland und Frankreich geführt?
  • Welche Formen und Bereiche des Kulturtransfers erweisen sich besonders produktiv?
  • Wie werden Interkulturalität und Identitätsdiskurse intermedial inszeniert?
  • Welche Erkenntnisse ermöglicht eine kulturhermeneutische Forschung?
  • Welche Rolle spielen benachbarte (bzw. auch ferne) Länder und Kulturen, die – historisch bedingt – konflikthaft „zusammengestoßen“ sind, bei der Konstitution nationaler, regionaler, europäischer bzw. individueller Identitäten?
  • Inwiefern spielen, über die binäre Beziehung Deutschland-Frankreich hinaus, die Beziehungen zu Drittländern eine Rolle in der Definition der jeweiligen bzw. binären Identitätsdiskurse?
  • Welche Rolle spielen das kulturelle Gedächtnis und das Bewusstsein der Historizität der je eigenen Kultur und Gesellschaft? Inwiefern treten sie in Dialog?

Anforderungen

Voraussetzung für eine Teilnahme am Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg Mainz-Dijon ist die Betreuung der Dissertation durch eine/n Professor/in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz oder der Université de Bourgogne Dijon.

Das Dissertationsthema muss keine streng deutsch-französische Ausrichtung besitzen, aber einen inhaltlichen Bezug zum Partnerland aufweisen. Für deutschsprachige Promovenden sind Grundkenntnisse der französischen Sprache erforderlich.

Von den Mitgliedern wird eine aktive und engagierte Teilnahme erwartet. Bewerber/innen müssen also – neben mindestens einem Forschungsaufenthalt im Partnerland – die jährliche Teilnahme mit Vortrag am interdisziplinären Workshop, die Teilnahme an der Ringvorlesung und an weiteren Angeboten und Veranstaltungen von vornherein berücksichtigen und einplanen.

Es besteht die Möglichkeit, nach Abschluss der Promotion ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am DFDK zu bekommen. Hierfür ist der Nachweis von 30 Kreditpunkten notwendig, die durch den Besuch und die aktive Teilnahme an DFDK-Veranstaltungen sowie durch weitere Qualifikationen erworben werden. Informationen hierzu enthält das Merkblatt zum Punktesystem.

 

Aufenthalte an der Université de Bourgogne, Dijon, und an anderen Einrichtungen im Partnerland

Die Forschungsaufenthalte an der Université de Bourgogne oder an anderen Einrichtungen im Partnerland (Archiven, Bibliotheken, Museen usw.) dienen der vertiefenden Bearbeitung der sich in das jeweilige Teilprojekt einfügenden eigenen Fragestellung, insbesondere der Forschung und Literaturrecherche zu spezifisch frankreichbezogenen Aspekte der Dissertation und dem Gespräch mit französischen Fachkollegen. Wird der Forschungsaufenthalt in Dijon an der Université de Bourgogne durchgeführt, wird jeder Doktorandin und jedem Doktoranden für die Zeit des Aufenthalts ein Mentor an der Partneruniversität zur Seite gestellt, der fachliche Anregungen vermitteln kann. Im Rahmen des DFDK können Auslandsaufenthalte von zwei Wochen bis zu 18 Monaten mit einem Mobilitätsstipendium der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert werden. Diese Unterstützung kann in der Regel mit anderen Stipendien kombiniert werden, dies gilt insbesondere für andere DFH-Stipendien. Bei der besonderen Befähigung der Doktorandin bzw. des Doktoranden besteht die Möglichkeit zur Eröffnung eines binationalen Promotionsverfahrens (cotutelle de thèse).

 

Förderung durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH)

  • Mobilitätsstipendium für die Dauer des Aufenthaltes im Partnerland von 600,- € pro Monat (entsprechend 300,- € für 14 Tage)
  • Nach Möglichkeit Übernahme von Reise- und Aufenthaltskosten für die Teilnahme am interdisziplinären Doktorandenworkshop sowie ggf. finanzielle Zuschüsse für die Teilnahme an thematischen Tagungen (nach individueller Absprache)
  • In Einzelfällen Möglichkeit der Übernahme von Kosten für Sprachkurse

Da die von der DFH bereitgestellten Mittel grundsätzlich limitiert sind, kann es vorkommen, dass nicht alle Anträge genehmigt werden können.

 

Weitere Möglichkeiten zur Förderung von Forschungsaufenthalten im Partnerland

ERASMUS

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre FachkoordinatorInnen und die Abteilung Internationales, um Einzelheiten zu klären.

Allgemein müssen folgende Bedingungen gegeben sein:

  • Sie sind an der JGU immatrikuliert.
  • Der Auslandsaufenthalt beläuft sich auf mind. 90 Tage
  • Im Abkommen Ihrer Wunsch-Partneruniversität ist der Third Cycle (Promotion) mitinbegriffen. Dies können Sie bei Ihren jeweiligen FachkoordinatorInnen erfragen.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.studium.uni-mainz.de/allgemeines/

GNK-Förderung

für Doktoranden der JGU

Für die im Rahmen eines Kurzaufenthaltes an einer ausländischen Hochschule oder anderen wissenschaftlichen Einrichtungen anfallenden Reisekosten kann diese Förderung des Gutenberg Nachwuchskollegs beantragt werden.

Weitere Informationen können Sie folgendem Link entnehmen: http://www.gnk.uni-mainz.de/130.php

Falls Sie von weiteren Stipendien profitieren, sollten Sie die Kumulierbarkeit der verschiedenen Förderungen im Vorhinein absprechen.

für Doktoranden aus dem Ausland, die einen Forschungsaufenthalt an der JGU verbringen

Doktoranden der Partneruniversität können bei dem Gutenberg Nachwuchskolleg für ihren Forschungsaufenthalt an der JGU eine Förderung beantragen.

Sie finden weitere Informationen unter folgendem Link: http://www.gnk.uni-mainz.de/198.php.

Falls Sie von weiteren Stipendien profitieren, sollten Sie die Kumulierbarkeit der verschiedenen Förderungen im Vorhinein absprechen.